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Törns, Reisen, Camps

Urlaub auf dem Wasser liegt im Trend!

Wind Sonne und Meer – Urlaub auf dem Boot ist Balsam für die Seele. Die Möglichkeiten dabei sind vielfältig und reichen vom entspannten Mitsegeln über den sportlich-aktiven Einsatz auf einer Yacht bis hin zum gemeinsamen Segeln mit der Familie auf Binnengewässern.

Plattboden in Friesland

Der Weg ist das Ziel! Unsere Reiseziele bieten nicht nur eine herrliche Kulisse mit sehenswerten Orten und interessanten Gewässern, sondern echtes maritimes Flair und Entspannung pur in idyllischen Häfen.

/ Segeln in Friesland

Wind, Sonne, ungeahnte   Weiten und eine
nette Crew lassen dieses Wochenende   zu einem Erlebnis werden.

Das Sneekermeer ist eines der beliebtesten Wassersportreviere im friesischen Seengebiet. Viele kleine Kanäle verbinden große Wasserflächen zu einem Segeleldorado. Idyllische Häfen laden zur Mittagspause ein und die Seemannschaft kommt auch nicht zu kurz: Mastlegen vor flachen  Brücken und mit den Außenbordern in die Häfen tuckern. Und Sneek lädt immer wieder mit ihrem friesischen Charme zu einem Spaziergang ein.

Mail-Anhang

Wir segeln auf den Polyvalken-Jollen. Ein sicheres Kielboot für Crews, das durchaus auch sportliches Segeln zulässt! Die Crews bestehen aus 3-5 Personen, je nach Bedarf mit Bootsführer. Unsere Unterkunft ist der Segelhof Rufus mit seinen kürzlich renovierten Mehrbettzimmern. Wir beginnen und beenden den Tag gemeinsam im dazugehörigen Aufenthaltsraum. Wir bieten euch also das Gesamtpaket: Spaß, Segeln (bei optimalen Bedingungen auch Nachts), nette Leute, guten Wind, gemütliche Abende mit einer super Atmosphäre.

Ansegeln in Friesland
TERMIN
Fr 08.04. bis So 10.04.2022
ANMELDESCHLUSS: 15.Februar 2022


Anreise am Freitag ab 17 Uhr,
Abreise am Sonntag 16 Uhr
Teilnehmer: max. 34 Pers.


PREIS: 245 EUR /Person
inkl. Übernachtung im Mehrbettzimmer, Frühstück, Abendessen und Snacks, Erfrischungsgetränken, Bettwäsche, Handtüchern und
Kurtaxe sowie Boote (Valken),  Benzin für den Außenborder, Segellehrerbegleitung. Die Anreise erfolgt in Fahrgemeinschaften oder dem eigenen Wagen.

BUCHEN

Absegeln in Friesland
TERMIN
Fr 30.09. bis Mo 03.10.2022
ANMELDESCHLUSS:  15.August 2022


Anreise am Freitag ab 17 Uhr,
Abreise am Montag 16 Uhr
Teilnehmer: max. 34 Pers.


PREIS: 325 EUR /Person
inkl. Übernachtung im Mehrbettzimmer, Frühstück, Abendessen und Snacks, Erfrischungsgetränken, Bettwäsche, Handtüchern und
Kurtaxe sowie Boote (Valken),  Benzin für den Außenborder, Segellehrerbegleitung. Die Anreise erfolgt in Fahrgemeinschaften oder dem eigenen Wagen.

BUCHEN

/ TÖRN BRETAGNE

Frankreich

Bei unserem Bretagne-Angebot kann man neben Seemeilen auch einzigartige Eindrücke und Seglererfahrung sammeln. Wir starten in La Trinite-sur-Mer und segeln in der Baie de Quiberon, ein geschütztes Seerevier mit Zugang zur Biscaya. Kurze, landschaftlich interessante Tagesetappen wechseln sich mit langen Seetörns ab. Hier lernt man Trockenfallen, denn der Tidenhub beträgt bis zu fünf Meter. Dieses anspruchsvolle, extreme Gezeiten-Revier verbindet Urlaubssegeln mit zahlreichen Tipps und Tricks für die eigene Segelpraxis. Damit alles gut klappt, ist ein reviererfahrener Skipper an Bord. Wir haben die Sonate Ovni geplant, ein großzügiges, modernes Schiff mit drei Kabinen.  Tipp: Wer Austern, Muscheln, Langusten, Lachs, Thunfisch, Rotwein und Baguette nicht mag, sollte Notproviant einpacken.

Vorschau 2023:
Der Genießer-Törn in der Bretagne 

Vormerkungen unter info@overschmidt.de



Anfahrt

Die Bretagne  – ein Reisebericht
– Segeln zwischen Anspruch und savoir-vivre –

Zugegeben, die Bretagne liegt nicht gerade vor unserer Haustür und die Anreise ist entsprechend anstrengend, aber der Anblick der Bucht von La Trinité-sur-Mer im Morgengrauen vertreibt alle Müdigkeit, der Genießer-Törn kann beginnen!

Zügig die Kojen verteilt und den Proviant für die nächsten Tage verstaut und schon geht es hinaus in die Baie de Quiberon, ein geschütztes Seerevier mit Zugang zur Biskaya. Schnell wird klar, dass wir in einem anspruchsvollen Gezeitenrevier mit bis zu 5 Metern Tidenhub und starken Strömungen zwischen Ebbe und Flut unterwegs sind. Es ist schon faszinierend, wenn die eigene Yacht unter Vollzeug nur noch 0,5 Seemeilen Fahrt über Grund macht.

Nach einem ausgiebigen Segelschlag verbringen wir die erste Nacht an einer Mooring und genießen frische Krevetten mit Baguette und einem guten Glass Ricard – Genießer-Törn eben.

Belle-Île-en-Mer, die größte der bretonischen Inseln ist das Ziel der nächsten Etappe. 4 Beaufort, eine ruhige See und Sonnenschein zeichnen einen weiteren perfekten Segeltag aus, der im Hafen von Sauzon sein Ende findet. Jetzt heißt es, das Schlauchboot klar machen und den Elektroaußenborder in Betrieb nehmen, denn auch hier gibt es keine klassischen Stege, an denen man festmachen kann. Von den Hügeln rund um den Hafen zeigt sich die landschaftliche Schönheit, die der Insel ihren Namen gab. Eine Seefahrerkirche und Bunkerruinen zeugen von der bewegten Geschichte – die fangfrischen Muscheln am Abend sind eine Offenbarung.

Und so geht es auch am nächsten Tag weiter: die Inselhauptstadt Le Palais wird der nächste Anlaufpunkt unserer Reise. Festmachen im Schutz der pyramidenartigen, am Ende des 17. Jahrhunderts erbauten Zitadelle. Beindruckend sind auch hier die kleinen Gässchen und die Kunst, das Leben zwischen Tradition und Moderne zu genießen. Faszinierend ist der Anblick der Fähren, die bis in die frühen Abendstunden im 30-Minuten-Takt mit ihren hohen Aufbauten keine 10 Meter hinter unserem Heck einlaufen.

Die 4. Etappe führt uns durch die Bucht von Biskaya. Der Wind ist so herrlich, dass wir einen Großteil der Strecke unter Blister zurücklegen und Gelegenheit haben, eine Regatta zu beobachten, die die vielen Felsen als natürliche Wendemarken in den Kurs eingebaut hat. Am späten Nachmittag erwartet uns die malerische Île d’Houat mit ihrem sehenswerten Dünenstrand Treach-er-Goured, dem Aussichtspunkt Beger-Vachif und einer kleinen Kirche, die man unbedingt besucht haben sollte.

Weiter geht es am folgenden Tag nach Port du Crouesty, dem vorletzten Ziel unserer Reise. Besonders der große Hafen mit hunderten von Schiffen fordern am Tagesende volle Konzentration, denn die Boxengassen sind eng gebaut und so manch ein Schiff ragt weit hinaus.

Port Haliguen wird das letzte Ziel dieses Törns. Noch einmal wird beim Umfahren zweier Sandbänke nautisches Können verlangt, bevor wir im Schutz der hohen Hafenmauern festmachen können. Den Abend beschließen wir in einer Hafenkneipe, an deren Wänden Karten von Dutzenden von Schiffswracks noch einmal den navigatorischen Anspruch dieser Region deutlich machen, neben denen aber auch Baupläne für die kommenden Jahre hängen und aufzeigen, dass viele Menschen dieses schöne Fleckchen Erde für sich entdeckt haben.

Freitag – letzter Segeltag und Heimreise. Ein letztes Mal den Blick in die Weite genießen, den Wellen lauschen, bevor das Schiff übergeben und die Heimreise angetreten werden muss. Viel zu schnell verging die Zeit zwischen dem ersten fröhlich gesungenen Bonjour! und dem letzten Au revoir!, hinter das ganz klar ein À bientôt! gesetzt werden muss!